Straße der Romanik | Bauwerke

Benediktinerkloster St. Pankratius und Abundus

Ballenstedt gilt als ältester Stammsitz der Askanier und Wiege Anhalts. Das Wahrzeichen der Stadt, das Schloss Ballenstedt beeindruckt durch das noch erhaltene romanische Westwerk der ehemaligen Klosterkirche. Die Grablege von Albrecht dem Bären und die Stifterfigur von Uta von Ballenstedt sind ebenso sehenswert wie die Ausstellung ''Die frühen Askanier'' oder die Panoramaterrasse mit Blick auf das Harzvorland.

Im 11. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Kollegiatstift durch Graf Esiko von Ballenstedt, aus dem Geschlecht der Askanier, gegründet. Ende des 12. Jh. erfolgte der Umbau in ein Benediktinerkloster. Zu dieser Zeit entstand die Klosterkirche St. Pankratius und Abundus, eine dreischiffige, kreuzförmige Säulenbasilika. Nach 500 Jahren wurde das Kloster geplündert und zerstört. Im 18. Jh. erfolgte dann der Bau des dreiflügeligen Barockschlosses durch die Fürsten von Anhalt-Bernburg auf der Klosterruine. Teile der ehemaligen Klosteranlage wie die Krypta und der Westriegel der Klosterkirche aus dem 11. und 12. Jh. wurden mit einbezogen. Sehenswert ist die Grabstätte von Albrecht dem Bären, dem bedeutendsten Askanier des 12. Jh. sowie die weltbekannte Stifterfigur Uta von Ballenstedt, welche durch den Naumburger Meister geschaffen wurde. Außerdem beherbergt das Schloss die Ausstellung ''Die frühen Askanier'' und ein Filmmuseum über die Kino- und Filmgeschichte der vergangenen 100 Jahre.

Führungen sind nach Voranmeldung möglich.

Zurück

Informationen

Besuch ist öffentlich | Kloster | Südroute | WLAN (öffentlich)

Benediktinerkloster St. Pankratius und Abundus

Schlossplatz 3
06493 Ballenstedt

Öffnungszeiten

Mai – Oktober
Dienstag – Sonntag 10.00 - 16.00 Uhr

November – April
Dienstag – Sonntag 10.00 – 16.00 Uhr

Mit Erwerb des Schlosstickets haben Sie kostenlosen Eintritt zu den Bereichen Schlossturm bzw. -kirche und romanische Krypta.

Ballenstedt gilt als ältester Stammsitz der Askanier und Wiege Anhalts. Das Wahrzeichen der Stadt, das Schloss Ballenstedt beeindruckt durch das noch erhaltene romanische Westwerk der ehemaligen Klosterkirche. Die Grablege von Albrecht dem Bären und die Stifterfigur von Uta von Ballenstedt sind ebenso sehenswert wie die Ausstellung ''Die frühen Askanier'' oder die Panoramaterrasse mit Blick auf das Harzvorland.

Im 11. Jahrhundert wurde das heutige Schloss als Kollegiatstift durch Graf Esiko von Ballenstedt, aus dem Geschlecht der Askanier, gegründet. Ende des 12. Jh. erfolgte der Umbau in ein Benediktinerkloster. Zu dieser Zeit entstand die Klosterkirche St. Pankratius und Abundus, eine dreischiffige, kreuzförmige Säulenbasilika. Nach 500 Jahren wurde das Kloster geplündert und zerstört. Im 18. Jh. erfolgte dann der Bau des dreiflügeligen Barockschlosses durch die Fürsten von Anhalt-Bernburg auf der Klosterruine. Teile der ehemaligen Klosteranlage wie die Krypta und der Westriegel der Klosterkirche aus dem 11. und 12. Jh. wurden mit einbezogen. Sehenswert ist die Grabstätte von Albrecht dem Bären, dem bedeutendsten Askanier des 12. Jh. sowie die weltbekannte Stifterfigur Uta von Ballenstedt, welche durch den Naumburger Meister geschaffen wurde. Außerdem beherbergt das Schloss die Ausstellung ''Die frühen Askanier'' und ein Filmmuseum über die Kino- und Filmgeschichte der vergangenen 100 Jahre.