Straße der Romanik | Bauwerke

Ehem. Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Petrus und Paulus

Das 1124 als Augustiner-Chorherrenstift gegründete Kloster und durch Erzbischof Norbert von Xanten 1129 den Benediktinern übertragen, gehört es zu den wenigen Klöstern in Mitteldeutschland, das die Reformation überstanden hat. Erst 1804 wurde das Kloster durch die Preußische Regierung säkularisiert.

Von der dreischiffigen Pfeilerbasilika aus Bruchsteinen mit Hirsauer Bauprägung blieb im Wesentlichen das eingewölbte Langhaus erhalten. Zur Zeit der Gotik wurden dem romanischen Kirchenbau die Sakristei und Marienkirche hinzugefügt, der Chor wurde mit Einfügung der drei Maßwerkfenster abgeschlossen.
In der Heilig-Kreuzkapelle sind von der romanischen Ausgestaltung noch Reste vom Fußboden mit verschiedenen Tonfliesen erhalten und in der Nikolauskapelle die romanische Apsis. Sehenswert sind in der Marienkapelle zwei Sandsteinfiguren aus dem 14. Jh., die zu beiden Seiten des Altars aufgestellt sind und Märtyrerinnen darstellen. Der Altaraufsatz von 1748 stellt eine Verbindung zum Magdeburger Dom her, denn zu beiden Seiten befinden sich die Figuren der Schutzheiligen St. Mauritius und St. Katharina.
Eine Besonderheit der Kirche ist, dass sie sowohl von der katholischen als auch evangelischen Gemeinde für Gottesdienste genutzt wird.



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Informationen

Ehem. Benediktinerinnen-Klosterkirche St. Petrus und Paulus

Kirchplatz 11
39326 Niedere Börde OT Groß Ammensleben

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten und Führungen nach Vereinbarung