Straße der Romanik | Bauwerke

Ruine Kirche Unser Lieben Frauen

Der Ort Loburg wurde erstmals in einer Schenkungsurkunde Kaiser Ottos I. an die Moritzkirche in Magdeburg aus dem Jahr 965 als "Luborn" erwähnt. Die Kirche Unser Lieben Frauen war ursprünglich die Dorfkirche von Ziemitz; durch die Zusammenlegung mit dem Dorf Möckernitz entstand um 1207 die Stadt Loburg.

Die ursprüngliche Gestalt der Kirche Unser Lieben Frauen mit einer dreischiffigen Basilika mit quadratischem Chor und Westturm lässt sich heute noch an der Ruine erkennen. Der Bau aus gequaderten Feldsteinen aus dem 12. Jh. verfiel im Laufe der Jahre und wurde erst 1601 wieder instand gesetzt. Während der Napoleonischen Kriege wurde die Kirche zweckentfremdet und diente als Pulvermagazin und Gefangenenlager. Danach verfiel der Bau erneut und wurde erst um 1900, dieses Mal als Ruine, restauriert. Nach 1990 erfolgten wieder Baumaßnahmen und das Gebäude wurde in die Straße der Romanik aufgenommen.

Auffällig für die Langhauswände der Kirche ist der ungewöhnliche Stützenwechsel zwischen quadratisch - achteckig - quadratisch - rund. Die äußeren Seitenschiffwände wurden abgebrochen, die rundbogigen Obergadenfenster des Mittelschiffes blieben erhalten sowie Teile des Triumphbogens.

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Informationen

Besuch ist öffentlich | Kirche | Nordroute | Ruine | WLAN (öffentlich)

Ruine Kirche Unser Lieben Frauen

Ecke Dammstraße / Möckneritzer Damm
39291 Möckern OT Loburg, Stadt

Gesonderte Postanschrift

Stadt Möckern Am Markt 10 39279 Möckern


Öffnungszeiten

Das Bauwerk ist immer zugänglich, Führungen nach Vereinbarung.